beschreiben, dass chemische Reaktionen mit Energieumsätzen verbunden sind
Oxidation als chemische Reaktion mit Sauerstoffaufnahme, Reduktion als Sauerstoffabgabe formulieren können
angeben können, dass bei einer Reduktion beides gleichzeitig stattfindet
DALTONS Atomvorstellung zur Deutung chemischer Reaktionen heranziehen
angeben, dass Moleküle aus Atomen zusammengesetzt sind
beschreiben, dass Verbrennungsprodukte mit Wasser saure und alkalische Lösungen bilden
Man spricht von einer Chemischen Reaktion, wenn die Teilchen, aus denen mindestens ein Ausgangsstoff (Edukt) besteht, sich umorganisieren zu mindestens einem neuen Endstoff (Produkt) mit neuen Eigenschaften.
Säuren und Laugen mithilfe verschiedener Indikatoren nachweisen
Säuren als Stoffe definieren, die in wässrigen Lösungen Wasserstoffionen abgeben
Laugen als wässrige Lösungen definieren, die Hydroxidionen enthalten
aufführen, dass der pH-Wert angibt, wie sauer oder alkalisch eine Lösung ist
die Neutralisation als Reaktion beschreiben, bei der die Wirkung saurer und alkalischer Lösungen durch Reaktion von Wasserstoff- mit Hydroxidionen aufgehoben wird
die verschiedenen Reaktionsmechanismen der Salzbildung beschreiben
Fachübergreifend mit: Erdkunde
3.1 Bildung, Eigenschaften und Verwendung gebräuchlicher Säuren
die Nomenklatur in der organischen Chemie beherrschen
die Alkane als wichtigste Chemikalien in der Kunststoffchemie und Energiewirtschaft nennen
Eigenschaften und Aufbau der Alkane herleiten
den Vorgang in einer Raffinerie erklären
begründen, warum die ungebremste Verbrennung von Kohlenwasserstoffen eine der größten Gefahren für die Erde ist
Alkane, Alkene und Alkine vergleichen
Additions- und Substitutionsreaktion beschreiben
die Gefährdung des Menschen durch die Verwendung von FCKWs begründen
Fachübergreifend mit: Biologie, Erdkunde, Physik
1.1 Alkane
Inhalte:
Die homologe Reihe der Alkane umfasst alle organischen Verbindungen aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H), auch Kohlenwasserstoffe (KW) genannt, deren Kohlenstoffatome im Molekül in einer Reihe angeordnet sind. Es dürfen keine Doppel- oder Dreifachbindungen zwisschen den Kohlenstoffatonen vorhanden sein, d.h., Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffe.
Alle flüssigen Alkane sind gute Lösungsmittel für Fette, Öle und Wachse.
Methan
Physikalische Eigenschaften
Methan schmilzt bei --182,6 °C und siedet bei --161,7 °C. Aufgrund der unpolaren Eigenschaften ist es in Wasser kaum löslich, in Ethanol und Diethylether löst es sich jedoch gut. Schmelzwärme und Verdampfungswärme sind mit 1,1 kJ/mol und 8,17 kJ/mol für ein Gas relativ hoch, im Vergleich zu Metallen sind dies aber sehr geringe Werte. Der Heizwert Hi liegt bei 35,89 MJ·m--3. Die Standardentropie beträgt 188 J/mol·K, die Wärmekapazität 35,69 J/mol·K. Bei 90,67 K und 0,117 bar weist Methan einen Tripelpunkt auf, bei 190,56 K und 45,96 bar einen kritischen Punkt.
Das farb- und geruchlose Gas hat eine geringere Dichte als Luft, es steigt also in die höheren Schichten der Erdatmosphäre auf. Dort wirkt es als Treibhausgas, wobei es 20- bis 30-mal wirkungsvoller ist als Kohlenstoffdioxid, allerdings kommt es in viel geringeren Mengen als dieses in der Atmosphäre vor. Es reagiert dort mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser. Dieser Prozess ist allerdings langsam, die Halbwertszeit wird auf 14 Jahre geschätzt.
Die UN-Nummern von verdichtetem und tiefgekühltem Methan sind 1971 bzw. 1972.
Chemische Eigenschaften
Methan ist das einfachste Alkan und der einfachste Kohlenwasserstoff, die Summenformel lautet CH4, die C–H-Bindungen weisen in die Ecken eines Tetraeders. Es ist brennbar und verbrennt an der Luft mit bläulicher, nicht rußender Flamme. Es kann explosionsartig mit Sauerstoff oder Chlor reagieren, wozu allerdings eine Initialzündung (Zufuhr von Aktivierungsenergie) oder Katalyse erforderlich ist. Bei der Chlorierung entstehen Chlormethan, Dichlormethan, Chloroform und Tetrachlormethan. Bei der Oxidation dagegen wird das Molekül komplett auseinandergerissen. Aus der Reaktion eines Methanmoleküls mit zwei Sauerstoffmolekülen entstehen zwei Wasser- und ein Kohlenstoffdioxidmolekül. Vom Methan leiten sich Methylverbindungen wie z. B. Methanol und die Methylhalogenide sowie die längerkettigen Alkane ab.
Ethan
Ethan (früher: Äthan) ist eine chemische Verbindung, die den Alkanen zugehört (gesättigte Kohlenwasserstoffe). Ethan ist ein farbloses und geruchloses Gas, es schmilzt bei --182,76 °C und siedet bei --88,6 °C. Es ist nur schlecht in Wasser löslich: 61 mg/l bei 20 °C. Zum Schmelzen werden 583 J/mol benötigt, zum Sieden 10 kJ/mol. Es wird vor allem zu Heiz- und Verbrennungszwecken genutzt. Von Ethan abgeleitet ist der Ethyl-Rest (C2H5--). Ethan ist neben Methan ein Hauptbestandteil des Erdgases.
Propan
Propan ist ein farb- und geruchloses Gas, hat einen Schmelzpunkt von --187,7 °C und einen Siedepunkt von --42 °C. Die kritische Temperatur liegt bei 96,8 °C, der kritische Druck bei 4,2 MPa und die kritische Dichte bei 0,22 g·cm--3. Propan kann leicht verflüssigt werden. Es löst sich bei 20 °C zu 75 mg·l--1 in Wasser.
Propan ist schwerer als Luft und wirkt in hohen Konzentrationen narkotisierend bis erstickend.
Propan ist hochentzündlich und bildet zwischen einem Volumenanteil von 2,12 % bis 9,35 % in Luft explosible Gemische. Seine Zündtemperatur liegt bei 470 °C (nach DIN 51794). Der Heizwert beträgt 93 MJ·m--3.
Butan
Pentan
Hexan
Heptan
Oktan
Nonan
Dekan
1.2 ungesättigte Kohlenwasserstoffe: Alkene und Alkine
1.3 aromatische Kohlenwasserstoffe
2 Alkohol, organische Säuren und Ester
Inhalte:
Die Schüler sollen
die Herstellung von Trinkalkohol (Ethanol) beschreiben und durchführen
die Nomenklatur der Alkanole und Isomerie beherrschen
erklären, warum die Wirkung und Gefährlichkeit des Trinkalkohols auf den Menschen existiert
den chemischen Aufbau von organischen Säuren beschreiben
Eigenschaften und Verwendung von Estern nennen
Fachübergreifend mit: Biologie
2.1 alkoholische Gärung
Fachübergreifend mit: Biologie
2.2 Alkanole
Fachübergreifend mit: Biologie, Politik, Hauswirtschaft
2.3 vom Wein zur Essigsäure
Fachübergreifend mit: Biologie, Hauswirtschaft
2.4 organische Säuren
2.5 Ester
Fachübergreifend mit: Biologie, Hauswirtschaft
3 Chemie und Ernährung
Inhalte:
Die Schüler sollen
sich über eine gesunde und bewusste Ernährung unterhalten
ein gesundes Frühstück zusammenstellen
versteckte Fette von lebenswichtigen Fetten unterscheiden
beschreiben, welche Bedeutung Kohlenhydrate haben
verschiedene Zucker und deren Eigenschaften nennen
berichten, wie man Zucker gewinnen kann
den generellen Aufbau von Eiweißen kennen
über die enorme Bedeutung einer gesunden Ernährung
berichten
3.1 Fette
Inhalte:
Lipide = Fette
Fettsäuren: gesättigt (tierische Fette) - ungesättigt (pflanzliche Fette)
Chemie: Glycerin + 3 Fettsäuren --> Fett
Vorkommen: Speck...
Stichworte/Vermutungen: Kalorien, ungesättigte Fettsäuren nicht so kalorienreich, Energiebombe, ungesättigte Fettsäuren sind gesünder, Brennstoff, Mischbarkeit mit Wasser oder organischen Lösungsmitteln, Fett hat eine niedrigere Dichte als Wasser, schwimmt also oben
Experimente: Fettfleckprobe, Extraktion von Fetten aus Ölsaaten
Fachübergreifend mit: Biologie, Hauswirtschaft
3.2 Kohlenhydrate
Inhalte:
Kohlenhydrate = Zucker
Einfachzucker (Monosaccharid): Glucose, Fructose - ringförmige Moleküle aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff (z.B. C6H12O6)
Zweifachzucker (Disaccharid): Saccharose, Lactose, Maltose - Verbindung aus zwei Einfachzuckern mit einem Sauerstoffatom als Verbindungsatom
Mehrfachzucker (Polysaccharid): Stärke, Zellulose - Stärke ist eine spiralförmige Aneinanderreihung von Zuckermolekülen, Zellulose eine netzartige Verknüpfung von Zuckermolekülen
Vorkommen: Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln...
Stichworte/Vermutungen: Kalorien
Experimente: Fehling-Probe, Stärkenachweis, Stärkespaltung